Philipp versorgt uns und die Anixi mit Brötchen und beginnt mit der Reparatur des Autopiloten. Harry, der lokale Werkstattmeister mit der fahrenden Werkstatt, versucht passende Dichtungen aufzutreiben. Leider sind diese nicht auf der Insel und es kann auch eine Woche oder länger dauern sie zu besorgen. Da die alten eigentlich noch gut aussehen, beschließen wir erst einmal alles wieder zu montieren und dann auf Dichtigkeit zu prüfen.
Währenddessen fülle ich unseren Bestand an frischem Obst und Gemüse auf und besuche dazu diverse kleine Supermärkte in Horta.


Am Abend bemerken wir, dass dass der Tag schnell umgegangen ist, wir beide sehr beschäftigt waren und Philipp kaum einen Schritt von Bord gemacht hat. Also lassen wir zum Ausklang des Tages alles liegen und versuchen einen Blick auf den Sonnenuntergang zu erhaschen. Gelingt nicht mehr ganz, aber der Blick über die in Abendrot getauchte Bucht langt, Hauptsache wir waren nochmal auf den Beinen.




Mittlerweile ist es spät, wir kommen an einem einladenden Restaurant vorbei und beschließen spontan uns nochmal bekochen zu lassen. Eine sehr gute Entscheidung, der „catch of the day“ könnte besser nicht sein und von unserem Tisch aus schauen wir weiter über die Bucht.


Der Besitzer des Restaurants ist zweimal solo mit einer Bavaria 36 um die Welt gesegelt und hat diese Reisen in seinem Restaurant aufgearbeitet. Jede Menge Erinnerungsstücke finden sich in Vitrinen an der Wand und in den Tischen, auf einer großen Weltkarte sind die Strecken verzeichnet. Die Platzsets geben die Strecken nochmal wieder und im Restaurant finden sich viele maritime Elemente. Die Fenster werden, wie auf der Insel üblich, hochgezogen. Hier werden dazu Tampen wie auf dem Boot genutzt und auf Klampen belegt. Und im Hafen findet sich auch von ihm das obligatorische Bild.


