Wir liegen etwas nördlich des Fischerhafens Port de Baille-Argent vor Anker.
In dem kleinen Fischerhafen finden sich erstaunliche Konstruktionen, hier dient auch schon mal eine Welle als Festmacher.

Beim Aussteigen aus dem Dinghi begegnen wir einem kleinen Krebs.

Heute gehen wir zu Fuß nach Pointe Noir um den Ort und die Versorgungsmöglichkeiten zu erkunden. Es sind nur 4,5km Weg, daher rüsten wir uns nicht sonderlich aus. Trinkwasser hätten wir aber schon mitnehmen können, denn der Weg verläuft deutlich weniger im Schatten als wir es erwartet haben.




An der ersten Bar am Wegesrand kurz vor dem Ort holen wir zwei Literflaschen Wasser und verdampfen den Inhalt. Am Waschbecken spülen wir den Schweiß aus dem Gesicht.


Der Einkauf gestaltet sich nicht anders als in dem Ort vor dem wir liegen. Es gibt durchaus mehr Möglichkeiten, aber außer einem Baguette landet nichts im Rucksack. Auf dem Weg zurück müssen dann aber doch noch eine Quiche und ein Rosinenschneckchen (pain au raisin) die Mittagspause am Strand bereichern. In Frankreich beim Bäcker einzukaufen ist schon eine Herausforderung, weil man sich halt entscheiden muss und doch nicht die ganze Auslage mitnehmen kann.



Mit dem Bus zu fahren gestaltet sich interessant. Es gibt Bushaltestellen aber keinen Fahrplan. An den Haltestellen trifft man sich und tauscht sich aus, wartet auf den Bus und wenn einer kommt, fährt man mit oder bleibt sitzen, weil man sich gerade so gut unterhält. Schwieriger ist es an den abgelegenen Haltestellen, weil man dann niemanden nach Erfahrungen aus dem Alltag fragen kann. Letzteres gestaltet sich allerdings unabhängig vom Bus aufgrund rudimentärer Französischkenntnisse ohnehin schwierig.






Auf dem Rückweg findet sich auch ein Straßenverkauf bei dem auf einem Gartentisch angeboten wird was auf dem Grundstück wächst. Am Straßenrand wachsen Bananen und Mango von denen ich Früchte ernte und mitnehme.


Zurück am Boot treffe ich auf ein anderes Boot vor Anker und bin verwundert, weil ich keine Gastlandflagge sehe. Ist aber nicht verwunderlich. Ein in Frankreich gemeldetes Boot braucht ja in Frankreich keine Gastlandflagge Sie führen aber noch eine große bretonische Flagge, also ist die französische doch die Gastlandflagge;)

