Weiter geht’s von St. Kitts aus der Ballast Bay nach St. Eustatius in die Oranjestad Bay.

Hier feiern die Anwohner mit viel unterschiedlicher, aber stets sehr lauter Musik. Sie haben am Strand beziehungsweise der Hauptstraße entlang Pavillons als Sonnenschutz aufgebaut und mit Grills, Tischen und Stühlen, Liegen und einem Überfluss an Essen und Trinken ausgestattet.

Der komplette Ort scheint auf den Beinen zu sein und sich zu treffen.

Fahrzeuge mit schweren Boxen in unterschiedlichster Ausführung füllen die Plätze zwischen den Pavillons und sorgen für die alles andere als leise Beschallung. Sie übertragen nicht nur aus der Konserve, sondern vor allem von den vielen Bühnen. Die einzelnen Bands oder Sänger sind allerdings nicht auseinander zu halten.

In unseren Ohren ist es einfach nur laut, selbst vor Anker in entsprechender Entfernung überwältigt uns der Lärm.

Die Einheimischen empfinden das anders, scheinen sich pudelwohl zu fühlen. Dazu tragen sicherlich auch der Alkohol- und Cannabiskonsum bei.


Als wir ein- und ausklariert haben, gehen wir die Strandstraße entlang und schauen uns das Spektakel genauer an.

Ich als Geräuschmimose hätte mir besser Ohrstopfen mitgebracht.




Als seltsam empfinden wir die Aufforderung nur für das Wandern oder Tauchen Nationalparkgebühr zu zahlen. Haben die anderen Besucher nichts davon, warum vereinheitlicht man die Gebühr nicht und legt sie auf alle um? Die Informationen sind ja auch für alle da und es wird schon gründlich erklärt.





Etmal 36nm
