Freitag, 27.03.2026

Hilde, Josef und ich erkunden die Insel und starten eine Fahrt mit dem Mietwagen entlang der Küste. Wir bleiben auf dem westlichen Teil Guadeloupes, der Basse-Terre genannt wird. Heute geht es von Baille-Argent Richtung Süden. Wir fahren durch Pointe Noire und Bouillante. Hier besorgen wir Proviant und setzen uns mit unserem kleinen Einkauf zum Mittag an einen geschlossenen Strassenimbiss.

Blick auf die Ilets Pigeon von Bouillante aus.

In Bouillante habe ich mit Philipp, als wir mit dem Boot vor Ort waren, eine Straßenmalerei entdeckt und mich geärgert ohne Photo wieder gegangen zu sein. Das hole ich nun nach und erfreue mich erneut an der schwangeren Frau und dem Jungen, der seinen Schatten pinkelt.

Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg zum Wasserfall Cascade du Saut d’Acomat. Hier klettern wir perfekt ausgerüstet mit Wanderflipflops den Waldweg zum Becken des Wasserfalls runter und später wieder rauf.

Zwischendrin bewundern wir die Ameisen, die Blattstücke größer als sie selber, lässig und vor allem schnell über Stock und Stein tragen.

Die Geckos sind farblich der Umgebung angepasst.

Am Becken angekommen staunen wir nicht schlecht wer sich auf welche Art ins Wasser begibt. Zum Beispiel wird die glatte Fläche neben dem Wasserfall ordentlich nass gemacht und als Rutsche benutzt. Wir bleiben allerdings trocken und halten nur unsere Füße den Fischen vor die Nase.

Um doch noch ins Wasser zu kommen fahren wir weiter zu der Thermalquelle Bain Chaud de Thomas und hängen einen Moment im warmen Wasser bis es uns weiter zieht.

Auf dem Weg zum Mietwagen nehmen wir ein Kokossorbet mit auf die Hand. Üblicherweise wird es am Straßenrand produziert und verkauft. Die Zutaten kommen in einen Holzzuber, der in Eis und Salz gelagert und rotiert wird, meist per Motor, manchmal auch von Hand. Es ist wunderbar cremig und super lecker.

Wir begeben uns weiter nach Süden zum Fort Delgres. Hier wollten wir stilecht den Sonnenuntergang genießen. Es gelingt nicht ganz, da das Fort tatsächlich, wie angekündigt, bereits um 16:30 Uhr geschlossen wurde.

Das heißt aber nicht, dass wir nicht trotzdem zumindest die Umgebung des Forts erkunden.

Den Sonnenuntergang schauen wir uns trotzdem an, danach geht es die gesamte Strecke wieder in den Norden.

Zurück im Hafen essen wir eine sehr leckere Pizza am Wagen und machen uns mit dem Dinghi auf den Weg zurück zum Boot. Ein ereignisreicher Tag.