Karfreitag, 03.04.2026

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Auf Antigua ist heute auch Feiertag. Da nicht ganz klar ist was das für das Einklarieren bedeutet, mache ich mich vom Strand aus zu Fuß auf den Weg zum Bürogebäude der Einwanderungsbehörde und des Zolls. Es ist wie auch das Marinabüro geöffnet, obwohl mir eine Dame der Marina-Security, die ich auf dem Weg am Steg entlang getroffen habe, zuvor gesagt es sei ja offizieller Feiertag und somit geschlossen. Auf dem Rückweg treffe ich sie wieder und berichte ihr, sie ist erstaunt, freut sich für mich und wünscht mir frohe Ostern. Die Menschen hier, die wir bisher getroffen haben, sind einfach offen und entspannt.

Ich kann alle Papiere zum Ein- und Ausklarieren trotz der digitalen Datenübermittlung nochmals handschriftlich ausfüllen und die Prozesse abschließen, Das geht allerdings nicht ohne eine eindringliche Abmahnung aufgrund meines falschen Vorgehens. Ich hätte mit dem Dinghi oder unserem Boot am Steg anlegen müssen und nicht zu Fuß kommen dürfen.

Das Gebäude von Zoll und Einwanderungsbehörde.
Aviator-Duck hat mich begleitet.

Philipp sammelt mich mit dem Dinghi am Strand wieder ein. Wir segeln langsam und gemütlich im Regen in die Dickinson Bay, weil wir noch einmal im „Salt Plage“ zu Abend essen wollen. Diesmal lässt die Brandung es zu mit dem Dinghi an den Strand neben das Restaurant zu fahren. Wir werden direkt zur Happy Hour und einem Rumpunsch aufgefordert, kaum dass wir es auf den Sand ziehen konnten. Die Happy Hour wird auf den Nachtisch geschoben, da der Einladende bereits reichlich benebelt wirkt. Wir gehen die paar Schritte ins Restaurant und hätten beinahe mal wieder unsere Sandalen vergessen und barfuß am Tisch sitzen müssen. Ist nochmal gut gegangen…

Das Bild ist mal wieder etwas unscharf, es ist einfach zu viel Bewegung im Boot.

Vollmond war gestern, trotzdem ist der Mond beeindruckend.