Nachdem nahezu alle Materialien zur Wartung des Zylinders (bis auf die Dichtungen) besorgt sind, machen wir uns mit Hacko und Nora im Mietwagen auf die Insel zu erkunden. Vorher legen wir nochmal um, da der Katamaran morgen abfahren will.

Da Philipp bei der Beschaffung der Materialien den örtlichen Baumarkt, KFZ-Teile Markt und den -wie überall im Süden bisher vorgefundenen- Chinaladen ausfindig gemacht hat, müssen wir auch noch einmal schnell mit Hacko die Runde machen. Das Phänomen Chinaladen ist sicher noch einmal eine extra Diskussion wert. Hier werden zum Teil qualitativ hochwertige Dinge von meist rein chinesischem Personal sehr professionell vertrieben. Dies scheint aber sehr zu einer Verdrängung der lokalen Anbieter zu führen und irgendwie fühlt es sich nach einer fremdstaatlich gelenkten Strategie an. Aber Schluss mit den Verschwörungstheorien, dann geht es erstmal zum Bäcker, da wir vom ganzen shoppen Hunger haben.

Das erste Ziel ist der Leuchtturm, an welchem beim letzten Vulkanausbruch 1957 eine neue Halbinsel entstanden ist. Dort gibt es ein Museum, aber wir wählen den Weg hoch auf die neu entstandene Halbinsel durch den staubigen Lavasand.







Von dort lassen wir uns, nachdem wir wieder am Mietwagen sind, per Navi zum Aussichtspunkt am Kraterrand etwa 30min entfernt lotsen. Wir wählen den kürzesten Weg und fahren eine Materstrecke, bei der wir mit unserem Mietwagen ziemlich Mitleid haben, aber auch viele tolle Ausblicke.









Auf dem Rückweg machen wir noch einen Stop in einer lokalen Käserei. Hier können wir probieren und neben Käse auch frische Milch und Quark mitnehmen.
Ansonsten lassen sich auch die diversen anderen Einkäufe vor allem von frischem Obst und Gemüse mit dem Mietwagen einfacher gestalten. Wir essen dann noch alle gemeinsam bei uns an Bord und genießen Nudeln mit frischem Spinat und Gorgonzola und etwas portugiesischem Rotwein. Der morgige Tag wird dann im Zeichen der Reparatur des Autopiloten stehen.
