Wir lassen es langsam angehen, da es regnet. Es schauert immer wieder mal, was aber nicht schlimm ist, da es zügig wieder trocknet. Nach ein paar kleinen Kontrollaufgaben am Boot, aus denen sich immer auch Ausbesserungen ergeben, machen wir uns auf den eher kurzen Weg in das Flachwasser. Kurzer Weg heißt nicht, dass es schnell geht. Gegen Wind und gegen Strom voran zu kommen ist mühsam und zeitintensiv.
Da es dann deutlich stärker regnet und dabei auch etwas stürmischer weht, beschließen wir nach kurzer Diskussion doch nicht nördlich um die Insel zu fahren, sondern zurück nach Süden zu segeln und auf diesem Weg nach English Harbour zu kommen.

Dort werden wir ausklarieren und den Weg nach Guadeloupe antreten.

Nach all dem Gedöns backe ich einen Kuchen. Es wird eine Mischung aus hellem und dunklen Rührkuchen und Marmorkuchen, damit alle ihren Lieblingsanteil erhalten können. Ein wenig sieht man dem Kuchen den Seegang an.

Interessanterweise kommt nun im Süden der Insel der Wind auch gegenan. Der Motor und der Wassermacher laufen um die Wette und bringen uns voran bzw. versorgen uns.
Wir ankern in der Carlisle Bay.
Etmal 26nm
