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Montag, 30.03.2026

Am Morgen erhalten wir Besuch von dem Tauchboot. Cor, der Basisleiter, kommt mit zwei anderen Tauchern zum Kaffee in der Oberflächenpause vorbei. Wir liegen im Päckchen, kochen Kaffee und quatschen noch einmal miteinander. Eine schöne Begegnung auf dem Wasser.

Danach führt uns der Weg in den Norden der Insel, weiterhin auf dem westlichen Teil Guadeloupes also Basse-Terre und weiter entlang der Küstenstraße.

Wir besuchen den Botanischen Garten und sind begeistert. Auf gut 5 ha werden die Pflanzen der Antillen vorgestellt. Es gibt fünfzehn thematisch sortierte Bereiche wie den Palmengarten, Pflanzen aus feuchtem oder trockenem Umfeld, Kräuter oder tropische Bäume. Damit finden sich mehr als 1000 Arten in der Ausstellung. In mehreren Volieren bzw. Vogelhäusern lassen sich karibische Papageien, Aras und Grüne Saint Marie Papageien bestaunen. Wir finden allerdings gerade letztere sitzen in einer sehr kleinen und kargen Umgebung. Am Eingang gibt es für alle Tiere Futter zu erwerben: Flocken für die Koi-Karpfen in den Teichen, Nektar für die karibischen Papageien und Erdnüsse für die Aras. Für die Flamingos gibt es nichts extra, wahrscheinlich wollen die Besucher keine Krebse durch die Gegend schleppen. Wir beschränken uns darauf den Eintritt zu zahlen, da uns bereits im Eingangsbereich die Koi-Karpfen nach Futter heischend vor die Füße hüpfen.

In einem Rundgang kommt man an allen Stationen vorbei.

Früher befand sich der Garten in persönlichem Besitz des Komikers Coluche und wurde von dem Landschaftsarchitekten Michel Gaillard entworfen.

Die Pflanzen werden auf Tafeln abgebildet und erklärt.
Die Karibischen Papageien sind sehr bunt.
Ich kratze die Reste in einem Töpfchen mit Nektar zusammen und habe prompt ein Schleckermäulchen auf der Hand sitzen.
Die Farben des Gefieders glänzen in der Sonne.
Der Flamingo schläft auf einem Bein stehend.
Orchideen in natürlicher Umgebung.
Hier versorgen sich die Kolibris.
Banane mit Blüte und Fruchtansätzen

Weiter geht’s die Küstenstrasse entlang diesmal in den Norden. Hier wird viel Landwirtschaft betrieben und der Küste vorgelagert finden sich Riffe, so dass eine Mangrovenlandschaft besteht. Hier lässt sich nicht so eindrucksvoll gucken wie an der Küste mit den anbrandenden Wellen. Richtung Mitte der Insel findet sich eine große Mall das Destreland. Wie wollen im Carrefour und Decathlon einkaufen und setzen uns vorher mit einem Eis auf der Hand auf die Terrasse. In dem französischen Supermarkt findet sich alles was das Herz begehrt, es sei denn, es ist ausverkauft wie der kandierte Ingwer oder die Citronella-Seife. Ansonsten finden wir aber genügend und können unseren Einkaufszettel erfolgreich abarbeiten und kommen sogar noch fast im Hellen wieder im Hafen an.