Samstag, 14.02.2026

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Da es in dem kleinen Supermarkt in Baille-Argent nur wenig Auswahl an frischem Obst und Gemüse gibt, werde ich mich auf den Weg nach Pointe Noire machen. Und da ich wenig Lust habe, in der Sonne dahin zu schmelzen, starte ich früh. Vorher werfe ich einen Blick auf den Parkplatz neben dem Fischmarkt, da hier häufig unter einem schnell aufgebauten Pavillon lokale Produkte angeboten werden, die ich direkt auf das Boot bringen kann, nicht durch die Gegend tragen muss und die häufig nicht bereits gekühlt wurden wie die Waren im Supermarkt. Wenn erst einmal die Kühlkette in Gang gebracht wurde, müssen die Lebensmittel weiter gekühlt werden, sonst verderben sie schneller.

Jeden Tag gibt es hier einen Stand an dem vor allem lokale Produkte angeboten werden. Man muss früh dran sein, um Auswahl zu haben.

Ich werde fündig, versorge mich mit Obst und Gemüse und spare mir den Weg in der Hitze.

Der Fischmarkt ist jeden Tag gut besucht, meist werden dann Obst und Gemüse von dem kleinen Stand direkt mitgenommen.

Anstelle dessen schnorchele ich ein wenig ums Boot und schaue mir die Lage des Ankers sowie der Ankerkette an. Alles ist in Ordnung, der Anker schön im Sand eingegraben. Außerdem will das Boot aufgeräumt werden. In drei Tagen kommen Hermann, Jan und Lutz und nochmal drei Tage später wird auch Philipp wieder an Bord sein. Er hat dann einen kleinen Zwischenstopp im Sinne eines Arbeitsaufenthaltes in Deutschland verbracht.

Bisher haben wir alle weniger genutzten Dinge einfach in den Kajüten abgelegt. Da diese nun aber benutzt werden wollen, spiele ich 3D-Dinge-Tetris um alles adäquat zu stauen. Die Sachen sollen ja gut unterkommen und beim Segeln nichts verrutschen oder beschädigt werden.

Einseitig ist der Erfolg gut, die Backbordkajüte ist bezugsfertig.

Zum Abend hin treiben große Sargassum-Felder durch die Bucht. Es sieht aus wie während der Atlantik-Überquerung.

Das Seegras war hier bisher nicht zu finden.

Der Sonnenuntergang ist diesmal nicht zu sehen, weil sich jede Menge Wolken vor die Sonne geschoben haben. Indirekt glüht der Himmel doch, weil andere Wolken angestrahlt werden.

Die angestrahlten Wolken auf der gegenüberliegenden Seite.