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Freitag, 30.01.2026

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Wir liegen etwas nördlich des Fischerhafens Port de Baille-Argent vor Anker.

In dem kleinen Fischerhafen finden sich erstaunliche Konstruktionen, hier dient auch schon mal eine Welle als Festmacher.

Es gibt nichts was nicht ein zweites oder drittes Leben erfüllen kann.

Beim Aussteigen aus dem Dinghi begegnen wir einem kleinen Krebs.

Der kleine Krebs ist mit seinem Häuschen schwer beladen.

Heute gehen wir zu Fuß nach Pointe Noir um den Ort und die Versorgungsmöglichkeiten zu erkunden. Es sind nur 4,5km Weg, daher rüsten wir uns nicht sonderlich aus. Trinkwasser hätten wir aber schon mitnehmen können, denn der Weg verläuft deutlich weniger im Schatten als wir es erwartet haben.

Die Ameisen sind ganz schön groß, transportieren aber noch viel größere Blattteile.
Diese Ameise hat keine so große Ladung zu tragen.
Das erste Mal sehen wir auch Beuten und nicht nur Ablegerkästen.
Die Rahmen werden offen gelagert.

An der ersten Bar am Wegesrand kurz vor dem Ort holen wir zwei Literflaschen Wasser und verdampfen den Inhalt. Am Waschbecken spülen wir den Schweiß aus dem Gesicht.

Statt eines Drehventils gibt es eine Fussbetätigung, das spart Wasser und ist hygienischer.
Überall wird erst repariert und damit das Leben eines einfachen Stuhles verlängert.

Der Einkauf gestaltet sich nicht anders als in dem Ort vor dem wir liegen. Es gibt durchaus mehr Möglichkeiten, aber außer einem Baguette landet nichts im Rucksack. Auf dem Weg zurück müssen dann aber doch noch eine Quiche und ein Rosinenschneckchen (pain au raisin) die Mittagspause am Strand bereichern. In Frankreich beim Bäcker einzukaufen ist schon eine Herausforderung, weil man sich halt entscheiden muss und doch nicht die ganze Auslage mitnehmen kann.

Hier geht’s zum Strand.
Wuchernde Blütenpracht rundherum
Mal ein anderer Blick aufs Meer.

Mit dem Bus zu fahren gestaltet sich interessant. Es gibt Bushaltestellen aber keinen Fahrplan. An den Haltestellen trifft man sich und tauscht sich aus, wartet auf den Bus und wenn einer kommt, fährt man mit oder bleibt sitzen, weil man sich gerade so gut unterhält. Schwieriger ist es an den abgelegenen Haltestellen, weil man dann niemanden nach Erfahrungen aus dem Alltag fragen kann. Letzteres gestaltet sich allerdings unabhängig vom Bus aufgrund rudimentärer Französischkenntnisse ohnehin schwierig.

Eine der Bushaltestellen, der Fahrplan gibt genau so viel her wie draufsteht: nichts.
Hier kann man auch Ferienhäuschen mieten.
Hühner laufen überall frei herum
Ziegen werden angeleint
Manche sind sehr kreativ in der Namensgebung auch wenn das für unsere Ohren seltsam klingt.
Es ist wie im Hafen, nichts was nicht ein zweites oder drittes Leben hergibt.

Auf dem Rückweg findet sich auch ein Straßenverkauf bei dem auf einem Gartentisch angeboten wird was auf dem Grundstück wächst. Am Straßenrand wachsen Bananen und Mango von denen ich Früchte ernte und mitnehme.

Straßenverkauf Guaven, Brotfrucht, Kokosnüsse frisch und trocken
Hier ernte ich eine Mango. Die großen hängen immer ganz oben.

Zurück am Boot treffe ich auf ein anderes Boot vor Anker und bin verwundert, weil ich keine Gastlandflagge sehe. Ist aber nicht verwunderlich. Ein in Frankreich gemeldetes Boot braucht ja in Frankreich keine Gastlandflagge Sie führen aber noch eine große bretonische Flagge, also ist die französische doch die Gastlandflagge;)

Für einige Stunden haben wir ein Buddyboot in der Bucht vor Anker, nach der Pause fahren die Bretonen weiter.