Etmal 10nm und noch 670nm bis Norddeich
Ich gehe noch einmal los um die Dinge zu kaufen, die gestern nicht zu bekommen waren. Mit frischen Bohnen, Erbsen und Blaubeeren kehre ich zurück.

Währenddessen beschäftigt sich Philipp mit dem Einbau des Kartenplotters, der natürlich eine andere Größe hat als der, der nun ausgebaut wird.

Nachdem der Kartenplotter untergebracht ist, wartet der Autopilot auf Zuwendung. Dabei ersetzen wir auch schnell eine Spule am Hydraulikzylinder mit einer besseren Steckerform, da die alte auf den Azoren notdürftig geflickt nur bis kurz vor Brest hielt. Ebenso tauschen wir die Leitungen und nur ein paar Stunden später läuft alles wieder.

Dann schnell noch zur Tankstelle, was bei kräftigem Seitenwind der Steuerfrau schon ein wenig Geschick abfordert, um aus dem engen Liegeplatz rückwärts in die Gasse zu manövrieren. Dort am Steg treffen wir die Schwuppdiwupp, mit der wir vor einem halben Jahr auf Porto Santo lagen.

Um 19:15 Uhr fahren wir los. Die ungewöhnliche Uhrzeit ergibt sich aufgrund der Gezeiten und einfach deswegen, weil wir vorher nicht die Dinge erledigt haben, die fertig sein sollten
Wir sind nicht weit unterwegs. Die Bucht, die wir zum Trockenfallen ausgesucht haben, hat bei genauerem Hinsehen steinigen Untergrund, also verwerfen wir die Idee des Trockenfallens. Die Bucht, die wir kurzfristig als Alternative wählen, scheint ebenso steinig, wir können aber an einer Mooring festmachen und genießen den Sonnenuntergang in der Anse du Dellec.
