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Dienstag, 30.06.2026

Etmal 0nm und noch 680nm bis Norddeich, Ankommen in Brest

Gestern haben wir uns mit Bus und Bahn zum Flughafen aufgemacht. Das ist ein echtes Abenteuer. Gut, dass wir vorher bereits die Bahn-App gemonitort haben. Der Zug, den wir uns ausgesucht hatten, ist kurzfristig ausgefallen, also haben wir die Strecke anders geplant und sind anstelle über Wuppertal über Bochum nach Düsseldorf gefahren. Zumindest war das der Plan, der sich schon direkt in Luft hätte auflösen können, weil wir in den falschen Bus gestiegen sind. Es fahren genau zwei Linien vor unserer Haustür ab, dass sie dies nahezu zeitgleich machen, war mir nicht klar. Im Gegenteil ist mir dies so wenig einleuchtend, dass ich nicht einmal auf die Anzeige am Bus geschaut habe um mich zu vergewissern ob es die richtige Linie ist. Wir sind dann mit unserem Gepäck zum Bahnhof gelaufen als wir am Rathaus das Missgeschick bemerkt haben, da so schnell kein Bus in die richtige Richtung aufzutreiben war. Im Zug haben wir uns gefreut, dass alles gepasst hat, zumindest bis zum ersten Umstieg in Bochum. Der Nachfolgezug ist verspätet und zwar um so mehr je länger wir gewartet haben. Als er dann endlich fährt, wurde zwei Haltestellen vor unserem Ziel die Fahrt beendet ohne Angabe von Gründen. Ein einfaches „Der Zug endet hier, bitte aussteigen.“ und schwupps standen wir am nächsten Bahnhof, diesmal in Duisburg. Allmählich drängt nun auch die Zeit, unser Puffer von knapp zwei Stunden war fast dahin und der nächste Zug ebenso verspätet. Am Flughafen funktionierten mehrere Monitore für die Gepäck-Selbstaufgabe nicht und mit meiner Tasche sind wir an drei Schaltern weiter geschickt worden, bevor sie auf dem Band verschwunden ist. Letztlich ist alles gut ausgegangen, war aber schon ein wenig spannend.

Blick auf das Hotel gegenüber

Die Nacht verbringen wir in einem Hotel am Flughafen Charles-de-Gaulle in Paris um dann heute morgen weiter nach Brest zu fliegen. Das läuft entspannt, das Gepäck ist durchgecheckt, wir haben nur unseren Rucksack und marschieren entspannt durch die Sicherheit.

Die Küste ist gut zu erkennen

In Brest angekommen steigen wir in Bus und Straßenbahn und kommen trotz Streik im ÖPNV zügig im Hafen an.

Bepflanzung einer Verkehrsinsel in Brest
Aus einer einfachen Gehwegplatte verstehen die Franzosen ein kleines Kunstwerk zu machen

Wir sind wieder an Bord, schließlich möchte unsere Stoïste auch endlich mal nach Hause. Wir werden in Norddeich unterkommen, das freut uns sehr. Erst einmal sind nun der Kartenplotter und der Autopilot mit Ersatzteilen zu versorgen, das wird einen Moment in Anspruch nehmen. Frischwaren einzukaufen steht ebenso auf dem Programm.

Der alte Plotter hatte leider zwei defekte SD Karten Leser …. eigentlich ist er sonst noch in Ordnung