Nachdem wir gestern die Vorräte kalkuliert und schon mal den Wassermacher haben laufen lassen, wollen wir nun Frischzeug besorgen.

Wir sind mal wieder früh auf den Beinen, damit wir die kühleren Momente des Tages nutzen können.
Für den Einkauf laden wir den Bollerwagen ins Dinghi, fahren ans Dinghi Dock des Port La Marina Royale und legen die knapp 3km auf die niederländische Seite zu Fuß zurück.



Wir haben uns zuvor über den Carrefour informiert, wissen, dass der Einkauf nicht günstig werden wird, dass der Laden dafür aber bestens sortiert ist und alles bietet was man sonst mühsam zusammensuchen müsste. Wir sind entsetzt, weil wir in unseren Augen in dem schrecklichsten Carrefour gelandet sind in dem wir jemals waren. Wir hatten uns auf einen der großen französischen Supermärkte eingestellt, die wir aus Südfrankreich oder Guadeloupe kennen und eine Frischetheke mit Obst- und Gemüse sowie Käse-, Fleisch- und Fischtheke erwartet. Dieser Supermarkt ist in keinster Weise französisch, das komplette Angebot ist eindeutig amerikanisch geprägt alles abgepackt in XXL Größe und dafür in der low fat Variante. Und dann sind wir auch noch reingefallen, da einige Produkte als China-Kopien vermarktet werden.

Auf dem Rückweg kommen wir an einem Monoprix vorbei und stopfen die Lücken, die wir gelassen haben, weil wir dann doch nicht die Auswahl als so vielfältig empfunden haben.



Zurück am Boot sind mit den letzten drei Winchen nun alle überholt. Erstaunlich wie unterschiedlich ihr innerer Zustand ist und wieviel leichter sie nun laufen.


Das Rigg ist kontrolliert, die Spannung der Wanten neu eingestellt. Dazu wird die Spannung erst gelöst und dann nach Vorgabe justiert und verglichen.
Alle Lukengummis sind gesäubert und von Meersalz befreit. Im vorderen Bad tauschen wir sogar noch den gesamten Rahmen der Luke, da beim Einbau der Scheibe ziemlich starke Korrosion auffiel und wir diesen aus England neu bestellen mussten.
Mit Erledigung der anderen Punkte und all der Kleingkeiten, die nebenbei so auffallen und versorgt werden wollen, ist der Tag schneller rum als die Liste abgehakt. Morgen geht’s einfach weiter.
