Wir bereiten uns auf die Rückfahrt vor, diesmal wartet der Nordatlantik in Richtung West nach Ost. Entsprechend umfangreich ist unsere To-Do-Liste. An oberster Stelle steht das Justieren des Riggs. Wir wollen das komplette stehende Gut auf Schäden durchsehen und die Spannung der Wanten einstellen. Auf dem Weg von Insel zu Insel hat zudem der elektrische Autopilot seinen Dienst versagt. Hier sind wir bereits auf Fehlersuche, entweder ist die Pumpe defekt oder die Stromversorgung dorthin.

Da unsere Waschmaschine aufgrund ihrer 2,5 kg Fassungsvermögen die Bettwäsche und Handtücher von Hilde und Josef nicht so einfach bewältigt, geben wir diese in der Wäscherei ab, die auch gleichzeitig TO Stützpunkt ist. Wir unterhalten uns mit Michael, erfahren wo wir günstig Hydrauliköl für unseren elektrischen Autopiloten erwerben können und dürfen für die Zeit des Einkaufs unser Dinghi am Steg liegen lassen.


Weiter gehts mit dem Autopiloten. Nachdem der Weg der Energieversorgung vom Panel mit den Sicherungen über die Steuerung im Schrank der Backbordkajüte hinter den Tauchsachen bis zur Hydraulikpumpe in der Backskiste auf der Steuerbordseite verfolgt ist und alle Sachen einmal ausgeräumt und auf links gedreht sind, bleibt als Fehler glücklicherweise nur ein abgerutschter Stecker übrig. Darauf stoßen wir mit einer Tasse Kaffee an und freuen uns über die Ordnung, die wir nach dem Einräumen empfinden. Eine Baustelle weniger!

Zur Entspannung rücken wir der gekeimten Kokosnuss nahe.



