Es ist soweit, wir wechseln wieder in den Nachtwachenmodus. Bis zum Mittag sind bereits vier Boote aus der TO Gruppe aus der Bucht aufgebrochen und haben den Weg in die Karibik angetreten. Wir haben sozusagen Spalier gestanden und gewunken.

Wir sind noch nicht dabei, da wir die Dinge, die aufgrund der Reparatur des Dinghi-Motors liegen geblieben sind, noch erledigen wollen.

Die restlichen Weihnachtskarten wollen zur Post, wir müssen ganz dringend ein Eis essen und putzen, zurück an Bord, das Dinghi, das mit einem hartnäckigen Biofilm vom Feinsten bewachsen ist. Danach falten wir es zusammen und verstauen es unter Deck. Um 15:55 Uhr lokaler Zeit, also sechs Stunden nach den anderen, geht der Anker auf.

Wir sind noch beschäftigt den Anker zu fixieren, da kommen die Crews, die gerade auf den Booten sind, an Deck, winken uns, tuten ins Schiffshorn, rufen gute Wünsche zu: „Fair winds!“, „Bonne route!“, „Kommt gut an!“, „See you in the caribbean!“. Menschen, die wir vorher noch nie gesehen haben, stehen da, nehmen Anteil, freuen sich für uns, drücken ihre Wertschätzung aus und teilen diese mit. Echte Gänsehautmomente!




Noch wissen wir nicht anstrengend die Nacht wird, aber dazu dann morgen.
