Du betrachtest gerade Freitag, 23.01.2026
Sonnenaufgang über dem Fort de France

Freitag, 23.01.2026

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Allgemein

Es ist so grandios!

Ankern in der Baie des Flamands, morgendlicher Blick.
Sonnenaufgang hinter Fort St. Louis Martinique

Heute schwimme ich an Land um Croissants für das Frühstück zu holen. Die Insel Martinique wurde 1502 von Christoph Columbus entdeckt und 1635 von Frankreich als Kolonie in Besitz genommen. Es leben etwa 350.000 Menschen auf der Insel, welche 73 km lang und 39 km breit ist. Die Anbindung an Frankreich ist kulturell und wirtschaftlich deutlich zu spüren. Es ist nicht der gleiche karibische Flair vorhanden wie auf den anderen Inseln, jede Insel ist einzigartig.

Karibisches Frühstück mit französischem Touch.

Auf dem Weg in die Patisserie komme ich an interessanten Gebäuden vorbei. Mit etwas mehr Zeit würden wir wahrscheinlich überall hängenbleiben und uns in sehenswerten Kleinigkeiten verlieren wie zum Beispiel der Bibliothèque Schœlcher.

Hotel Consulaire
Historie des Gebäudes
Kaum sind die einen Kreuzfahrtschiffe abgefahren machen andere an dem Steg fest.

Vor einigen Tagen haben wir in der Grand Mal Bay ein paar Kokosnüsse aus dem Meer gefischt. Hier wachsen überall Kokospalmen und die Nüsse fallen, wenn sie reif sind, vom Baum und rollen in den nächsten Bach oder Fluss und werden ins Meer gespült. So wie sie so schwimmen, hat man aber nicht die Kokosnuss, wie wir sie kennen mit Ihrer harten Schale, sondern eine mit einer weiteren Schale aus dicken Kokosfasern als Schutz.

Die Schale aus Kokosfasern muss mit Hammer und dickem Schraubendreher entfernt werden, ….
… möglichst ohne sich selber zu verletzen
Dann erreicht man die Nuss mit Ihrer harten Schale.
Von der die Aviator-Duck direkt Besitz ergreift.
Nachdem wir das Kokoswasser getrunken haben, wird das Fleisch gegessen.
Was Johann das Gespenst auf U96 war, das ist Philipp auf der Stoïste, nur ohne Hörrohr

Wir ankern auf Rade de Ste. Pierre und erkunden mit Hacko und Nora von der Anixi den Ort. Wir gehen durch die ehemalige Hauptstadt, die als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Kleinen Antillen eine blühende Handelshauptstadt war. 1902 hat es einen Ausbruch des Vulkans Montagne Pelée gegeben, der alles bestimmendes Thema vor Ort ist und zu verheerenden Schäden im und um das Gebiet geführt hat. 30000 bis 40000 Menschen sind gestorben, lediglich drei haben überlebt. Die Schiffe in der Bucht sind in Feuer aufgegangen und gesunken und mit ihnen die Besatzungen.

Ein kleiner Gecko huscht über die Mauer.
Im ehemaligen Theater hängen riesige Luftwurzeln an der Mauer.
Das ist die karibische Variante eines I-Dötze, der um Rücksichtnahme der Autofahrer am Zebrastreifen bittet. Hallo Noa(h)!
Gemeinsam mit Hacko und Nora haben wir ein wenig von Saint Pierre erkundet.
Wir wissen wo der Schatz liegt! Schaut genau hin was am Ende des Regenbogens zu finden ist.
So viele Regenbögen wie hier haben wir bisher noch nicht gesehen. Licht und Schatten, kein Regenbogen ohne Regen, kein Regenbogen ohne Sonnenschein.