Eigentlich wollten wir heute morgen gemeinsam mit der SY Margna aus der Ankerbucht segeln und in einem Unterwasser-Skulpturenpark schnorcheln. Da wir aber das Dinghi mit Bordmitteln nicht optimal an den Geräteträger hängen konnten, macht Philipp sich auf den Weg beim Chandler (Schiffsausstatter) entsprechende Leinen zu besorgen, ich führe eine Telefonkonferenz mit der Klinik. Und wie es immer so ist, brauchen die Dinge ihre Zeit, also fahren wir erst gegen Mittag hinterher.


Wir segeln mit 5-13kt Wind von der Südostecke der Insel auf die Westseite Grenadas.

Bis wir vor Ort sind, ist es dunkel, daher beschließen wir in einer Bucht kurz vor dem ausgesuchten Ziel zu ankern und noch einmal mit dem Dinghi in den Supermarkt zu fahren um Obst und Gemüse zu kaufen.
In der Bucht wird ein Netz voller Fische von Hand eingeholt, jede Menge Kinder sind eifrig bei der Sache.


In der St. George‘s Bay waren wir sowohl im Supermarkt als auch auf dem Markt zu zurückhaltend, warum auch immer. Wir haben alle auf Grenada wachsenden Gewürze in der Hand gehabt und nichts davon mitgenommen, dabei ist das so ein schönes Souvenir.

Die Rinde von Colubrina elliptica oder Colubrina arborescens (umgangssprachlich Mauby-Baum) wird zur Herstellung eines Erfrischungsgetränk mit Zucker, Zimt und Sternanis aufgekocht, nach dem Abkühlen gefiltert und mit Wasser aufgegossen
Na ja, Obst und Gemüse gibt es hier nicht wirklich, aber einige Gewürze. Wir erfreuen uns an dem wunderschönen Sonnenuntergang in der Grand Mal Bay und werden sicher nicht verhungern.


