Sonntag, 22.03.2026

Das Tauchboot ist mit zehn Personen gut gefüllt und das am ersten Tag an dem Chantal nicht dabei ist. Wir fahren zum Tauchspot und schnorcheln vom Boot bis zu der Stelle an der wir abtauchen wollen. Auf dem Weg begegnen uns kleine streifenförmige gefleckte Feuerquallen und pritzeln ordentlich. Aufgrund des langen Neopren habe ich „nur“ Gesicht, Hals und Hände frei, an denen sich schnell rote Streifen als Reaktion auf die Tierchen finden.

Gefleckte Muräne
In dem Schwamm wohnen zwei Krebse, der Soldatenfisch schwimmt vorbei.
Ein Schwarm Makrelen
Blaugestreifter Eidechsenfisch
Die Languste versteckt sich gut.
Bärenkrebs
Gestreifter Falterfisch
Perlen-Kofferfisch
Perlen-Kofferfisch
Spitzschwanz-Schlangenaal
Dieser Spitzschwanz-Schlangenaal verspeist gerade einen Krebs.
Gepunkteter Igelfisch
Prinzessin-Papageifisch
Eseldung-Seewalze
Blaustreifen-Grunzer
Goldstirn-Kieferfisch
Eseldung-Seewalze
Blumenkoralle
Pedersons Putzergarnele
Karibik-Spitzkopfkugelfisch
Blauer Doktorfisch
Goldstirn-Kieferfisch
Goldstirn-Kieferfisch
Pedersons Putzergarnelen
Gigantischer Tonnenschwamm
Pedersons Putzergarnelen
Ballon-Igelfische
Ein Schwarm Gelbschwanzschnapper
Großer Federwurm
Gefleckte Muräne
Ein Schwarm
Eichhörnchenfisch
Sand-Torpedobarsch
Pfeil-Gespensterkrabben
Pfeil-Gespensterkrabbe
Blaue Chromis

Heute ist Sonntag, das heißt ich fahre nach dem Tauchen mit zu Cor, dem Basisleiter, zum Essen. Chantal, seine Frau, ist gestern mit ihrer Mutter zurück nach Frankreich geflogen und bleibt zehn Tage in der Normandie. Erik, Julia und Linus sind mit dabei und bringen Chutney, Piccalilli und andere Leckereien mit. Sie werden am Ende dieser Woche für ein halbes Jahr zurück nach Deutschland fliegen und müssen ihre Unterkunft für diese Zeit wasserdicht und Insektensicher machen.

Erstaunlicherweise finden wir immer wieder was zu erzählen, die Themen sind noch lange nicht erschöpft. Da heute viele Taucher auf dem Boot waren und Cor den Tag allein bewältigt hat, sind noch nicht alle Tauchflaschen aufgefüllt. Wir fahren nach dem Essen zurück zum Hafen und schmeissen den Kompressor an. Auch dabei gehen die Geschichten, die es zu erzählen gibt, nicht aus. Dies ist mit dem Regen heute ebenso. Es schüttet immer wieder wie aus Eimern. Als wir fertig sind, beschließen wir noch eine Runde zu gehen, packen die Regenjacken ein und fahren nach Pointe Noire um an der Uferpromenade entlang zu schlendern. Wir sehen einen Schwarm Hornhechte aus dem Wasser springen, die Dämmerung ist Jagdzeit. Außerdem begrüßt Cor die älteste Katze der Promenade und Caramel, den kleinen Hund eines Guadeloupen. Den Mann begrüßen wir natürlich auch. Er verwickelt mich direkt in ein Gespräch, das mich aufgrund meiner nicht vorhandenen Französichkenntnisse prompt überfordert.

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