Andrea und Helmut fliegen heute nach Hause. Der Flug geht am Abend um 21:05 Uhr, falls es nicht zu den üblichen Verzögerungen kommt. Vormittags bringen die beiden ihr Appartement in Ordnung, gegen Mittag treffen wir uns zur Verabschiedung. Sie haben in den drei Wochen Urlaub ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu ihrer Vermieterin Suzy aufgebaut, die zur Verabschiedung glatt ein Tränchen im Augenwinkel hat. Das Appartement ist super gepflegt und liegt fußläufig zur Tauchbasis.


Da wir das Verabschieden gestern Abend schon mal schnell geübt haben, läuft es bei uns reibungslos. Wir sitzen noch einen Moment zusammen, essen am Imbisswagen Poulet au Riz Jonjon, trinken Jus locale und lassen einige Momente des Urlaubs Revue passieren.

Ich gebe ihnen eine noch eine Packung kandierten Ingwer als süße Erinnerung mit, den gibt es auf dem Tauchboot gegen Seekrankheit.

Dann fordert der Mietwagen eine Innen- wie Außen-Reinigung sowie Betankung und die beiden brechen auf. Ich kaufe zwei Mandarinen an dem lokalen Obst- und Gemüsestand, der immer samstags aufgestellt wird und fahre mit dem Dinghi zurück zum Boot.

Hier lasse ich nochmal den Wassermacher laufen, schmeisse die Waschmaschine an und klebe meine Neoprenanzüge, weil ich mir mit einer Schraube am Tauchgerät einen Winkelhaken sowohl in den Shorty als auch in die lange Ausführung gezogen habe.


Danach darf der Tag einfach ausklingen.

