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Samstag, 07.03.2026

Morgens machen wir erst einmal klar Schiff. An allen Stellen findet sich Sand, den wir bei unserem Dinghy Strandabenteuer mitgenommen haben. Wir segeln ganz gemütlich südwärts zum Jaques Costeau Nationalpark und spielen dabei das Luke-zu-Luke-auf-Spiel, da es immer wieder schauert. Der Wind wechselt von nicht vorhanden auf 20kt oder in Böen 25kt, trotzdem kommen wir gut voran. Das Wechselspiel ist ohnehin nicht zu beeinflussen. Nach etwa zwei Stunden erreichen wir die Bucht von Malendure. Dort ankern wir auf etwa 7m. Schnell machen wir das Dinghy bereit und fahren an den kleinen Anleger, der von vielen Tauchbooten, welche den Jacques Cousteau Park befahren genutzt wird.

Auf zum Landgang

Am Ufer entlang kommen wir an kleinen Läden, vor allem einem mit lokalem Kunsthandwerk vorbei. Dort kaufen wir die ersten Postkarten der ganzen Atlantiktour. Das sind keine Fotos, sondern kleine Gemälde. Die nächste Herausforderung wird sein, passende Briefmarken und einen Briefkasten zu finden. Im Carrefour kaufen wir etwas Käse und Butter, beim Bäcker schnell noch zwei Baguette. Aus Südfrankreich kennen wir ja die Weinkartons, aber hier gibt es eben lokales: den Rumkarton.

Alles lokale Produkte und nicht von schlechten Eltern so ein 5l Karton 50%iger Rum

Auf dem Rückweg machen wir die kleine Kunsthandwerkgalerie noch einmal glücklich und ziehen mit unseren neu erworbenen Schätzen zum Dinghy Dock. Aber Kunst gibt es nicht nur im Laden zu kaufen, sondern überall an den Wänden.

In der Musik heißt es Cover, hier wäre das Word Kopie einfach zu wenig

Nach Sonnenuntergang erreichen wir das Boot und lassen den Tag mit Baguette und Käse ausklingen.

Die Bucht liegt gut geschützt


Kai gewinnt im Spiel mit den neu erworbenen Memo Cartes.

Memo Cartes

Wir sind überrascht, wieviele Häuser mit ihrem Licht an den bewaldeten Hängen der Bucht die Nacht erhellen.

Alles ist dichter besiedelt als in Baille-Argent