Freitag, 06.03.2026

Dagmar und Robert haben ihre Söhne vom Flughafen abgeholt und sind in die Grande Anse gefahren. Sie melden sich kurz von Land und schicken ein Bild von uns.

Die Stoïste ist das Boot in der Mitte.

Wir schnorcheln gut eine Stunde durch die Bucht und sehen jede Menge verschiedenster Fische und auch zwei karibische Riffsepia. Sie stehen mit wellenartigen Bewegungen ihrer um den Körper herum vorhandenen Flosse auf der Stelle und lassen sich bewundern.

Beim Ankern sind schon drei Delphine um uns herum geschwommen. Da wir unseren Anker, wann immer es geht, tauchend in Augenschein nehmen, kann es so wie hier auch sein, dass wir ihn noch einmal aufholen und neu setzen obwohl die Ankerprobe vom Boot aus in Ordnung war. Die Delphine sind mit Bewegung der Ankerkette direkt wieder gekommen. Am Nachmittag schwimmen drei Schnorchler von weit draußen in die Bucht und fragen uns ob wir Delphine gesehen haben. Das können wir klar bejahen.

Nach dem Schnorcheln machen auch wir einen Landausflug und holen Nils dazu mit dem Dinghi ab. An Land zu kommen ist aufgrund der Wellen eine kleine Herausforderung. Es bedarf einer gründlichen Beobachtung und der Auswahl des richtigen Moments. Passt dieser nicht, gibt es nicht nur nasse Füße.

Blick auf die Boote aus der kleineren Bucht in der wir das Dinghi liegen lassen.
Auf dem Weg zum Strand in der Grande Anse.
Die Heide Marie vor karibischer Kulisse. Am Strand kann man ahnen wie die Welle bricht.

Wir laufen den Strand entlang und der ist hier richtig lang, er heißt nicht umsonst „große Bucht“. Nils sucht eine Mülltonne für seine Bordabfälle. In zweiter Reihe vom Strand gibt es jede Menge Restaurants, Terrassen, Parkplätze und Bars, da finden sich auch Entsorgungsmöglichkeiten. Auf dem Rückweg setzen wir uns in die Strandbar. Während Nils und Philipp ihr Bier genießen, haut mich der Rumpunsch „Planteur Maison“ aus den Socken.

Auszug aus der Karte der Strandbar

Ich laufe wahrscheinlich den doppelten Weg zurück zum Dinghi. Zwischendrin müssen wir uns unterstellen, da es zu schütten begonnen hat. Dabei hat das Radar doch vorausgesehen, dass es heute keinen Regen mehr geben wird. Wir werden klitschnass obwohl wir mit dem Dinghi gut vom Strand wegkommen und fahren in der Dunkelheit zu den Booten zurück. Süßwasserduschen sollte man stets genießen egal auf welche Weise.