Um für die „große“ Mannschaft ordentlich einkaufen zu können und Philipp abzuholen, verholen wir nach Baie Mahault. Durch die Mangroven zu schippern hat seine Tücken, da es sehr viele sehr flache Stellen gibt und die Bereiche, die trocken liegen, nicht immer auf Anhieb gut zu erkennen sind.

Das Etmal ist nicht länger als 13nm, trotzdem sind wir den ganzen Tag unterwegs, aufgeteilt in Rudergänger, Navigator und Ausguck in Redundanz also auf jeder Bootsseite einer. So kommen wir gut durch und umschiffen die kniffeligen Bereiche.


Die Stimmung ist entspannt, wir haben einen schönen Tag.


In der Bucht angekommen fahren wir mit dem Dinghi an Land, bauen den Bollerwagen auf und machen den großen Carrefour unsicher.


Der Bollerwagen hat eine Tragfähigkeit von 150 kg. Mit allen Getränken und Lebensmitteln beladen, ist die auch nötig.

Wir bringen unseren Müll mit an Land und entsorgen ihn fachgerecht. Mit mehreren Personen an Bord, kommt schnell was zusammen.

Auf dem Weg denken wir an einer Bar vorbeizukommen, da uns von weitem laute Musik entgegen schallt und die Bässe kräftig klingen. Pustekuchen! Mit Blick auf die Bucht steht auf einem Parkplatz ein Mann mit seinem Auto, das allein aus Boxen zu bestehen scheint und alle Türen geöffnet sicher nicht bis zur Endstufe aufgedreht ist. Unvorstellbar wie es im Inneren mit geschlossenen Türen zugeht. Der Mann hat meine Frage nach dem Photo auch ohne zu schreien verstanden und freundlich lächelnd und ein wenig stolz die Freigabe per gerecktem Daumen gegeben.


Der Blick in die Bucht zeigt wie ruhig es in den Mangroven ist, da die Riffe alle Wasserbewegung abhalten.



