Samstag, 21.02.2026

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Um für die „große“ Mannschaft ordentlich einkaufen zu können und Philipp abzuholen, verholen wir nach Baie Mahault. Durch die Mangroven zu schippern hat seine Tücken, da es sehr viele sehr flache Stellen gibt und die Bereiche, die trocken liegen, nicht immer auf Anhieb gut zu erkennen sind.

Finger auf die Karte, Augen auf die Moving Map und volle Konzentration beim Blick auf den Weg.

Das Etmal ist nicht länger als 13nm, trotzdem sind wir den ganzen Tag unterwegs, aufgeteilt in Rudergänger, Navigator und Ausguck in Redundanz also auf jeder Bootsseite einer. So kommen wir gut durch und umschiffen die kniffeligen Bereiche.

Blick nach Steuerbord.
Wenn sich die Farbe des Wassers ändert, ist Obacht geboten.

Die Stimmung ist entspannt, wir haben einen schönen Tag.

In der Bucht angekommen fahren wir mit dem Dinghi an Land, bauen den Bollerwagen auf und machen den großen Carrefour unsicher.

Auseinander und später wieder zusammengefalten ist der Bollerwagen schnell.
Unverzichtbare Einkaufshilfe

Der Bollerwagen hat eine Tragfähigkeit von 150 kg. Mit allen Getränken und Lebensmitteln beladen, ist die auch nötig.

Ein riesengrosses Einkaufszentrum französischer Art erwartet uns.

Wir bringen unseren Müll mit an Land und entsorgen ihn fachgerecht. Mit mehreren Personen an Bord, kommt schnell was zusammen.

Der Mülleimer ist zu schnell gefüllt, daher sammeln wir die großen Stücke im Sack.

Auf dem Weg denken wir an einer Bar vorbeizukommen, da uns von weitem laute Musik entgegen schallt und die Bässe kräftig klingen. Pustekuchen! Mit Blick auf die Bucht steht auf einem Parkplatz ein Mann mit seinem Auto, das allein aus Boxen zu bestehen scheint und alle Türen geöffnet sicher nicht bis zur Endstufe aufgedreht ist. Unvorstellbar wie es im Inneren mit geschlossenen Türen zugeht. Der Mann hat meine Frage nach dem Photo auch ohne zu schreien verstanden und freundlich lächelnd und ein wenig stolz die Freigabe per gerecktem Daumen gegeben.

Der Ausbau ist in Dolby Surround Technik ausgeführt.
Wahrscheinlich fährt das Auto gar nicht, sondern hüpft im Takt der Bässe.

Der Blick in die Bucht zeigt wie ruhig es in den Mangroven ist, da die Riffe alle Wasserbewegung abhalten.

Die Stoïste liegt zwischen den anderen Booten vor Anker.
Andere Boote liegen auch eine Etage tiefer.