Dienstag, 10.02.2026

Aufgrund der Wellensituation kann ich heute nicht mit dem Dinghi in den Hafen fahren. Die Wellen stehen genau in der Einfahrt und die größeren Boote nehmen sich schon in Acht. Die allermeisten bleiben im Hafen. Das Tauchboot fährt heute auch nicht raus, so kann ich mich nicht persönlich von Daniela und Thorsten verabschieden. Wir winken uns zu von Deich zu Boot und umgekehrt.

Auch wenn die Tauchpraxis an diesem Tag fehlt, heißt das ja nicht, dass die Tauchtheorie nicht in den Startlöchern stehen würde. Ich lese nochmal das Kapitel „Setzen einer Boje“ nach und übe auf dem Trockenen. So sind zumindest die Handgriffe klar.

Die Vorhersage kündigt Veränderung an, wahrscheinlich ist es morgen bereits ruhiger.

Die Vorhersage gibt 3,2m Welle aus Nord-Nordost an.
Hier ist gut zu sehen wie aufgewühlt das Wasser ist. Vorne im Bild schwimmt eine angepickte Mango.
Die unterschiedliche Färbung des Wasser geht diesmal viele weiter von der Küste weg, weil der Boden durch den Seegang tiefgreifend umgewälzt wurde.

Am Nachmittag gibt es dann auch flüssigen Sonnenschein, herrlich. Ich stelle mich direkt raus zum Duschen.

Der Regen naht.

Gefühlt sind die Schauer viel zu schnell vorbei. Schließlich darf das ganze Salz ruhig im Meer bleiben.

So ein echtes Segelboot benötigt richtig Kulisse, da gibt der dunkle Himmel die nötige Dramatik dazu.

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