Am Morgen schleicht ein Kreuzfahrtschiff um Guadeloupe. Die Entfernungen zwischen den Inseln sind so gering, dass die Kreuzfahrtschiffe auf dem nächtlichen Weg von einer Insel zur anderen eher dümpeln um pünktlich anzukommen. Der Fahrplan mit Abfahrtszeit- und Ankunftszeiten liegt ja schon Monate vorher fest und muss eingehalten werden, da die ganze Logistik z.B. für Landausflüge daran hängt. Im Dunkeln sind diese Schiffe besonders gut zu sehen, da sie hell erleuchtet sind.

Der heutige Tag wird tatsächlich ein Tauchtag. Vorsichtshalber ein wenig „offshore“ um eventuell noch vorhandenen Aufwirbelungen zu entgehen, das heißt wir tauchen im Nationalpark, dem Cousteau Reservat, das rund um die Pigeon-Inseln vor Bouillante liegt. Da ich beschlossen habe mich vorerst auf das Tauchen an sich zu konzentrieren, liegt die Kamera auf dem Boot und es gibt keine Photos. Unter diesem link erhält man einen kleinen Eindruck von der Unterwasserwelt:
Mich jedenfalls beeindruckt es sehr. So viele Pflanzen und Tiere, die ich noch nie in ihrer natürlichen Umgebung gesehen habe, solch beeindruckende Farben, die Schwerelosigkeit und die Tatsache, dass man den Fischen auf Augenhöhe begegnet, das sind überwältigende Momente.
Zurück im Hafen werfe ich nochmal einen Blick auf die Stelle an der das iPhone jetzt wohnt, aber es ist nicht zu sehen.

Vor zwei Tagen habe ich eine Mücke in mein Schlafgemach eingeschlossen. Sie ist nicht gut an mich drangekommen, aber das was sie erreicht hat, hat sie gründlich genutzt. Ich habe mich sehr bemüht sie den nächsten Tag wieder im Freien fliegen zu lassen.

