Wir liegen etwas nördlich des Fischerhafens Port de Baille-Argent vor Anker.
Der oberste Punkt auf der heutigen to-do-Liste lautet nähere Umgebung erkunden.

Die Welle läuft noch ordentlich in die Bucht und schlägt immer wieder hoch aufspritzend ans Ufer.

Bei Einfahrt in das kleine Vorbecken des Hafens muss man mit unserem Dinghi den richtigen Zeitpunkt abpassen. Ist die Welle hoch und kräftig, nimmt sie einen mit und man hat keinen Spielraum für eigene Manöver. Am rechten Rand unterhalb des roten Lichtsignals kommt ein Fels weit ins Fahrwasser, den sollte man tunlichst nicht erwischen. Im Hafenbecken halten die Mooringbojen eine enge Versammlung, die lässt man mit der Schraube des Außenbordmotors besser unberührt. Und vor der Ausfahrt schaut man auch lieber erst ums Eck anstatt direkt in die nächste hohe Welle zu starten.

Im Hafen gibt es nicht viele Boote, auch wenn er komplett belegt ist. Die meisten werden von Fischern betrieben, das Boot der Tauchbasis kommt hinzu und ein Ausflugsboot aus durchsichtigem Plexiglas, das 2-3x am Tag Kunden durch die Bucht fährt, die trockenen Fußes die Unterwasserwelt erkunden möchten.

Wenn die Fischer ihre Reste von Bord werfen, sind die Fregattvögel direkt dabei und lassen nichts verkommen.


