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Montag, 26.01.2026

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Wir fahren mit dem Dinghi auf die Insel zum Ein- und Ausklarieren auf Dominica. Zuerst geht es zum Customs Büro im Hafen, dann in die Stadt zum Immigrations Büro. Wir sind maximal erstaunt, dass für den gesamten Prozess lediglich 8 XCD = 2,66 € verlangt werden. Alle Menschen sind sehr zuvorkommend, offen und höflich.

Wie unsere Weihnachtskarten ist die Weihnachtsmarkt-Deko auf Dominica spät dran. Oder sehr früh, kann auch sein.

Während wir hin und her gehen, geht alle halbe Stunde mal ein Regenschauer auf uns nieder. Ohne Unterstellgelegenheit oder Regenschirm ist man im Nu plitschenass, ein paar Minuten nach Ende des Schauers ist das wenige, das man anhat, jedoch wieder trocken.

Die Tankstelle, an der wir vorbei kommen, geht mit gutem Beispiel voran.
Auf dem Weg sehen wir das erste Mal Ablegerkästen, Beuten haben wir allerdings keine entdeckt.

Am Straßenrand und um die Häuser wachsen Kokospalmen, Bananenstauden und Mangobäume. Allerdings muss man aufpassen und darf nicht einfach alles anfassen. Da die Vielfalt groß ist und wir uns mit den Gewächsen nicht auskennen, können wir nicht gut von böse unterscheiden. Manche Pflanzen wirken toxisch so wie alle Teile des Strandapfels und können einen auf eine Intensivstation bringen, falls vorhanden. Selbst das Regenwasser, das auf einen herunterläuft, wenn man sich unterstellt, kann Brandblasen hinterlassen.

Warnschild an dem Strandapfel
Bananen wachsen am Straßenrand wie bei uns

In der Prince-Rupert-Bay liegen wir nicht nur gemeinsam mit der Anixi, sondern auch mit der Alexander von Humboldt 2 vor Anker. Hätte nicht gedacht, dass ich das mal schreiben würde;) Als wir am Mittag weiter segeln, wollen wir dicht an ihr vorbei fahren. Sie hat aber schon den Anker auf und ist aus der Bucht verschwunden. Egal, wir machen weiter nach der zu Guadeloupe gehörenden Insel Terre-de-Bas in die Anse à Dos.

Anixi im Vordergrund, Regenbogen und Alexander von Humboldt 2 im Hintergrund, schon fast kitschig.

In der Stadt haben wir uns eine Schorle aus dem Sud von Hibiskus und Sprudelwasser geholt. Diese Variante ist stark mit Zimt gewürzt. Um die Gewürze selber auswählen zu können, nehmen wir einen Beutel Hibiskusblüten mit und erhalten eine Anleitung zur Herstellung der Sorrel Limo. Wir entscheiden uns, die Blüten nicht zu kochen sondern über Nacht mit Wasser aufzugießen.

Gewaschene Hibiskusblüten
Sie sind recht hart.
Das sind die Samen, kocht man die Blüten, nimmt man die Samen vorher raus.
Aufgeschnittene Blüte und aufgeschnittener Samen.
Unsere Auswahl an Gewürzen: Ingwer, Nelken, Zimt.
Fertiger Ansatz.
Sirup zur Herstellung einer Schorle.