Es ist so grandios!


Heute schwimme ich an Land um Croissants für das Frühstück zu holen. Die Insel Martinique wurde 1502 von Christoph Columbus entdeckt und 1635 von Frankreich als Kolonie in Besitz genommen. Es leben etwa 350.000 Menschen auf der Insel, welche 73 km lang und 39 km breit ist. Die Anbindung an Frankreich ist kulturell und wirtschaftlich deutlich zu spüren. Es ist nicht der gleiche karibische Flair vorhanden wie auf den anderen Inseln, jede Insel ist einzigartig.

Auf dem Weg in die Patisserie komme ich an interessanten Gebäuden vorbei. Mit etwas mehr Zeit würden wir wahrscheinlich überall hängenbleiben und uns in sehenswerten Kleinigkeiten verlieren wie zum Beispiel der Bibliothèque Schœlcher.



Vor einigen Tagen haben wir in der Grand Mal Bay ein paar Kokosnüsse aus dem Meer gefischt. Hier wachsen überall Kokospalmen und die Nüsse fallen, wenn sie reif sind, vom Baum und rollen in den nächsten Bach oder Fluss und werden ins Meer gespült. So wie sie so schwimmen, hat man aber nicht die Kokosnuss, wie wir sie kennen mit Ihrer harten Schale, sondern eine mit einer weiteren Schale aus dicken Kokosfasern als Schutz.






Wir ankern auf Rade de Ste. Pierre und erkunden mit Hacko und Nora von der Anixi den Ort. Wir gehen durch die ehemalige Hauptstadt, die als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Kleinen Antillen eine blühende Handelshauptstadt war. 1902 hat es einen Ausbruch des Vulkans Montagne Pelée gegeben, der alles bestimmendes Thema vor Ort ist und zu verheerenden Schäden im und um das Gebiet geführt hat. 30000 bis 40000 Menschen sind gestorben, lediglich drei haben überlebt. Die Schiffe in der Bucht sind in Feuer aufgegangen und gesunken und mit ihnen die Besatzungen.






