Auf dem Weg durch die Nacht regnet es mehr als auf dem ganzen Weg von Porto Santo bis hier hin. Es gibt immer wieder Schauer und Windböen. Wir reffen, passen die Segelstellung an, ändern den Kurs nach den Winddrehern und motoren zum Schluss in die Bucht, da der Wind direkt gegenan kommt. Wir werden mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt.



In Buchtnähe weichen wir vielen Reusen aus und treffen auf Treibholz. So ein Stück Bambus macht schon ordentlich Krach, wenn es auf den Alurumpf trifft.


Am Steg in Fort-de-France liegen Kreuzfahrtschiffe. Das mit den Masten und Segeln verschwindet hinter diesem.


In der Bucht setzen wir drei (Zählweise Philipp) bis fünf Mal (Zählweise Kai) den Anker bis wir so liegen, dass wir keinem anderen Boot in die Quere kommen. Man darf maximal 48 Stunden in der Bucht liegen und innerhalb von 14 Tagen nicht häufiger als vier Mal hier ankern.

Hier treffen wir auf Hacko und Nora mit ihrer Ovni 35 Sonate der SY Anixi. Die beiden sind seit sechs Jahren unterwegs und haben bereits eine eindrucksvolle Reise im Kielwasser, von der sie detailliert auf Youtube berichten.
Um noch ein paar Wassersportutensilien zu kaufen, fahren wir mit einem Kleinbus zum Décathlon. Diese sind private Fahrzeuge. Sie halten an den Bushaltestellen und dürfen sogar die Busspuren befahren, die hier hervorragend ausgebaut sind. Für 2€ pro Strecke und Person kommen wir sehr zügig voran.

Zurück vom Décathlon gehen wir noch in den Supermarkt am Hafen und ergänzen ein wenig unsere Vorräte.

