11. Tag auf See 1121nm bis Grenada letztes Etmal 108nm Richtung Ziel

Gestern Abend haben wir wieder nach Nordwest gewendet und beide Segel (Yankee und Groß) auf die Backbordseite gestellt um dem verstärkt auftretenden Seegras des Südens zu entkommen. Naja, als es morgens hell wurde war im Norden noch viel mehr Seegras als im Süden, dafür hatte der Wind deutlich an Stärke abgenommen.

Was soll man sagen, wir gerieten aus dem Regen in die Traufe.

Also wieder die Segel umbauen, das Yankee auf der Steuerbordseite ausbaumen und als es gegen Nachmittag noch weniger Wind gab, gab es das Ganze noch einmal anders.

Aber da der Tag nicht nur mit Segelwechsel gefüllt werden kann, haben wir noch Brot gebacken und Hafer geflockt.


Dann haben wir auch wieder einmal die Uhr umgestellt. Aktuell liegen wir in einer Zeitzone mit Buenos Aires also UTC-3 oder einfach vier Stunden hinter der deutschen Zeit.

Naja, weil der Wind dann nachließ und die Segel nur noch in der Welle hin und her schlugen, haben wir kurz vor dem Sonnenuntergang doch noch einmal das Groß komplett runtergeholt und die Fock nach Backbord ausgebaumt.


Zum Abendessen gab es dann in Gedenken an Gonzo im kalten Hunsrück eine leckere Kürbis-Tarte. Vorher aber passierten wir die 1080nm Grenze und feierten das Erreichen der ersten Streckenhälfte bis Grenada mit einem kleinen Schluck alkoholfreiem bzw. -reduziertem Bier.


Vielen Dank für die tollen Berichte Eurer spannenden Tour.
Heute am 31.12. Wünsche ich Euch einen guten Rutsch,für das neue Jahr alles Gute und gaaaanz viel Gesundheit.
Liebe Grüße
Ute
Liebe Ute,
vielen Dank für deine Worte und auch euch ein wundervolles, friedliches und gesundes neues Jahr!
Liebe Grüße,
Kai