So langsam deutet sich die Weiterreise an. Daher versuchen wir alle Vorräte zu kontrollieren und ggf. aufzustocken. Es fängt morgens früh um 08:00 Uhr mit der Gasflasche an. Das Gaswerk ist der örtliche Ölhändler. Ohne Rückfragen wird unsere deutsche Flasche akzeptiert. In zwei Stunden sei sie abholbereit.

Tatsächlich ist die Flasche gefüllt. Ich bekomme einen Zettel und werde ins Büro geschickt. Dort werden mein Name, der des Schiffes und das Herkunftsland abgefragt. Dann zahle ich gegen Beleg umgerechnet 14 Euro und kann die Flasche mitnehmen. In Deutschland muss ich in der Regel 40km fahren um diese Flasche zu tauschen.

Dann muss noch der externe Tank vom Dinghy nachgefüllt und 2 Liter Zwei-Takt Öl gebunkert werden. In der Karibik sind alle Wege weiter und alles deutlich teurer. Überhaupt bewährt sich unser Dinghy im täglichen Gebrauch. Mit dem kleinen 5 PS Motor kommt es mit Kai und mir ins Gleiten und saust recht fix durch das Ankerfeld zum Anleger.

Kai ist derweil bei der Post und steht geduldig in der Schlange um zur Verwunderung der Beamtin und nach mehreren Nachfragen 200 Briefmarken für unsere Weihnachtspost zu kaufen. Dabei reichen diese noch nicht einmal für alle Karten.





Um die Einkäufe zu erledigen suchen wir verschiedene Läden auf, da nicht in jedem Geschäft alle Dinge zu erhalten sind. Am Ende des Tages waren wir 13km zu Fuß unterwegs und haben noch immer nicht alles erledigt, aber ganz viel Unterstützung von der Aviator-Duck erhalten. Die musste heute richtig schuften;)
